up-monitor

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 03.10.2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung des Dienstes up-monitor.de zwischen der WOLQE GmbH, Heinrich-Lanz-Allee 4, 60437 Frankfurt am Main (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden.

(2) up-monitor.de richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen. Der Kunde bestätigt bei der Registrierung, dass er als Unternehmer handelt.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde die Registrierung abschließt und seine E-Mail-Adresse bestätigt. Für kostenpflichtige Tarife kommt der Vertrag mit Abschluss der jeweiligen Bestellung zustande.

§ 3 Leistungen

(1) Der Anbieter ruft die vom Kunden eingetragenen Internetadressen im gewählten Abstand automatisiert auf, wertet Erreichbarkeit, HTTP-Statuscode und Antwortzeit aus und benachrichtigt den Kunden per E-Mail sowie auf Wunsch per Telegram, wenn eine Adresse nach der eingestellten Zahl von Fehlversuchen nicht erreichbar ist und wenn sie wieder erreichbar ist.

(2) Der Anbieter liest täglich das Ablaufdatum von SSL-Zertifikaten und, soweit die zuständige Registrierungsstelle es öffentlich bereitstellt, von Domains aus und warnt vor dem Ablauf. Für einige Domainendungen, etwa .de, wird kein Ablaufdatum veröffentlicht; dort entfällt diese Warnung.

(3) Auf Wunsch stellt der Anbieter eine öffentliche Statusseite bereit, auf der die vom Kunden freigegebenen Monitore angezeigt werden.

(4) Die Prüfungen erfolgen von Servern in Deutschland. Ergebnisse können durch Störungen im Internet zwischen Prüfserver und Zieladresse beeinflusst werden; eine als nicht erreichbar gemeldete Adresse kann für andere Nutzer erreichbar sein und umgekehrt. Der Dienst ersetzt keine eigene Überwachung kritischer Systeme durch den Kunden.

(5) Der Anbieter darf Funktionen des Dienstes ändern, wenn dies wegen gesetzlicher oder behördlicher Vorgaben, zur Abwehr von Sicherheitsrisiken, wegen Änderungen bei eingebundenen Diensten Dritter (etwa Telegram oder RDAP) oder zur technischen Weiterentwicklung erforderlich und für den Kunden zumutbar ist. Die Kernleistungen nach Absatz 1 bleiben dabei erhalten. Änderungen, die für den Kunden spürbar nachteilig sind, kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vorher in Textform an; Kunden in kostenpflichtigen Tarifen können den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung außerordentlich kündigen.

§ 4 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit des Dienstes, sichert aber keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Wartungsarbeiten führt er nach Möglichkeit zu nutzungsarmen Zeiten durch.

§ 5 Tarife und Vergütung

(1) Der kostenlose Tarif umfasst bis zu drei Monitore. Der Anbieter kann Umfang und Bedingungen des kostenlosen Tarifs mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen ändern oder ihn einstellen.

(2) Für kostenpflichtige Tarife gelten die bei der Bestellung angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung ist für den jeweiligen Abrechnungszeitraum im Voraus fällig.

(3) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, darf der Anbieter den Zugang sperren, wenn er die Sperre unter Setzung einer Zahlungsfrist von mindestens 14 Tagen in Textform angekündigt hat und die Frist fruchtlos verstrichen ist. Die Sperre wird aufgehoben, sobald die offenen Beträge beglichen sind.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde trägt nur Adressen ein, die er selbst betreibt oder deren Überwachung ihm vom Betreiber gestattet ist.

(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er einen Missbrauch vermutet.

(3) Der Kunde hält seine E-Mail-Adresse und gegebenenfalls seine Telegram-Chat-ID aktuell, damit Benachrichtigungen ihn erreichen.

(4) Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er auf seiner Statusseite veröffentlicht, insbesondere für die Namen der Monitore und den Titel der Seite. Rechtswidrige Inhalte darf der Anbieter entfernen.

(5) Der Kunde darf den Dienst nicht nutzen, um Systeme Dritter zu belasten oder anzugreifen. Bei einem Verstoß darf der Anbieter die betroffenen Monitore deaktivieren und, soweit das nicht ausreicht, den Zugang sperren. Er informiert den Kunden vorher und gibt ihm Gelegenheit zur Abhilfe, es sei denn, ein sofortiges Eingreifen ist zur Abwehr eines Schadens für Dritte oder für den Dienst erforderlich; dann informiert er unverzüglich danach.

§ 7 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3) Im kostenlosen Tarif haftet der Anbieter, entsprechend dem gesetzlichen Haftungsmaßstab für unentgeltliche Leistungen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit; die Haftung nach Absatz 1 bleibt unberührt.

(4) Werden Benachrichtigungen verspätet oder nicht zugestellt, weil Dienste Dritter gestört sind, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat (etwa E-Mail-Anbieter des Kunden, Telegram oder Netzbetreiber), hat der Anbieter dies nicht zu vertreten.

(5) Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

(1) Der kostenlose Tarif läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit beendet werden; der Kunde kann dazu sein Konto im Profil löschen.

(2) Kostenpflichtige Tarife laufen für den bei der Bestellung gewählten Abrechnungszeitraum und verlängern sich jeweils um diesen Zeitraum, wenn sie nicht bis zu dessen Ende gekündigt werden. Die Kündigung ist in Textform möglich, etwa per E-Mail an info@wolqe.co.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Nach Vertragsende löscht der Anbieter die Daten des Kunden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 9 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien auf Verlangen einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

§ 10 Änderungen dieser AGB

(1) Änderungen dieser AGB werden für bestehende Verträge nur wirksam, wenn der Kunde ihnen zustimmt, etwa durch Bestätigung beim nächsten Anmelden. Stimmt der Kunde nicht zu, gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort; beide Seiten können ihn dann nach § 8 ordentlich kündigen.

(2) Ohne Zustimmung darf der Anbieter nur Anpassungen vornehmen, die rein sprachlicher Natur sind oder durch eine Änderung der Rechtslage zwingend erforderlich werden und Leistung, Preis und Laufzeit nicht berühren. Er teilt sie dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Frankfurt am Main.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.